Zahlreiche Gäste trotzen Regen und Matsch und verabschieden beim 16. Funkenfeuer den Winter

Zahlreiche Besucher trotzten am vergangenen Samstag dem nasskalten Wetter und besuchten das 16. Funkenfeuer. Doch dieses Mal war so einiges anders als in den vergangenen Jahren. Tagelanger Regen und matschige Wiesen machten den Floriansjüngern in diesem Jahr ein Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde am Freitag umgeplant und die Bewirtung wurde statt im Festzelt auf der Wiese am Funkenstapel ins Feuerwehrgerätehaus verlegt. Bereits am Freitagnachmittag begannen die Feuerwehrler damit den Funkenstapel aufzuschichten. Als dieser am Samstag zur Mittagszeit fertig war, hatten einige Bedenken ob der Stapel überhaupt brennen würde. Trotz der widrigen Wetterbedingungen fanden sich zahlreiche Besucher am Feuerwehrhaus ein. Pünktlich zum Beginn des Fackelumzugs meinte Petrus es gut mit den Floriansjüngern und es hörte auf zu regnen. Angeführt von Feuerwehrkameraden in historischer Uniform, sowie den Guggenmusikern von Grün-Weiß Böblingen machten sich die Besucher, darunter zahlreiche Familien mit Kindern, auf den Weg zum Funkenstapel. Dort angekommen wurde nach einem traditionellen Spruch, das Feuer entzündet. Aufgrund der Nässe war klar, dass die Flammen es dieses Jahr schwer haben würden. Geduldig warten die Besucher, einige weniger als in den vergangenen Jahren, bis der Funke auf die Hexe und die Bäume im inneren des Stapels überspringt. Die Tannenbäume im inneren des Stapels brannten nach kurzer Zeit, zuerst war allerdings mehr Rauch als Funkenflug zu sehen. Auch die Hexe, die den „bösen Winter“ symbolisiert, der laut einer jahrhundertealten Tradition durch das Funkenfeuer ausgetrieben werden soll, geriet nach einiger Zeit in Flammen. Doch die Flammen hatten es schwer mit den nassen, dicken Baumstämmen und so brannte der Holzstapel in diesem Jahr erstmals nicht ganz ab, sondern musste am Sonntag wieder abgebaut werden. „Wir entscheiden Anfang der Woche was damit geschieht“, sagte Kommandant Marco Gund am Sonntagmorgen. Doch all das hielt die zahlreichen Besucher nicht davon ab sich bei Schnupfnudeln, Roter Wurst und Pommes im Feuerwehrhaus zu stärken und auch die Guggenmusiker von Grün-Weiß Böblingen ließen es sich nicht nehmen und spielten noch das ein oder andere bekannte Lied in der Bar. Zahlreiche Gäste feierten noch bis in die frühen Morgenstunden mit dem DJ an der „Funkibar“ und verabschiedeten so auf ihre Weise den Winter. „Wir sind trotz der geringeren Besucherzahlen zufrieden und freuen uns schon auf das nächste Funkenfeuer im kommenden Jahr!“ resümierten die Floriansjünger am Sonntag.

Herzlich bedanken möchte sich die Feuerwehr Magstadt bei den zahlreichen Besuchern aus nah und fern, die uns schon über Jahre die Treue halten. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Grundstücksbesitzern der Familie Kahl vom Ratberghof und sowie der Familie Steegmüller vom Bauernhof Steegmüller in der Warmbronner Straße, der Familie Gommel aus Warmbronn, der Familie Moser, dem THW Ortsverein Leonberg, dem DRK Ortsverein Magstadt, unserer Försterin und unseren Kameraden Jürgen Stäbler, Timo Stäbler, Harald Steegmüller, Jonas Winter, den Firmen Nass und Elektro Leichtle, die uns jedes Jahr mit ihrem Equipment und Fahrzeugen eine große Hilfe sind. Ebenso bedanken wir uns bei allen anderen die auch diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Fest beigetragen haben.

Hier finden Sie einen Videobeitrag von Regio TV und hier gibt es den Artikel der SZBZ.